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(Modell-) Gehirn

Schöner ist es natürlich, wenn man es auch wirklich anfassen und fühlen kann. Bei den Veranstaltungen wäre dies möglich ☺️
Virtuell online findet sich aber auch eine wunderschöne 3D-Animation des Gehirns hier: Das 3D Gehirn Auf dieser Seite sind auch zahlreiche Erläuterungen verfügbar; so wundervoll und atemberaubend das Gehirn auf dieser Seite auch dargestellt ist, ein wenig Vorsicht würde ich walten lassen, wenn sich Beschreibungen finden, in denen behauptet wird, dass das Gehirn „analysiert“ oder gar „wertet“. So bezaubernd das Gehirn auch ist, es besteht aus Neuronen, aus „einfachen“ Zellen. Ob hier ein Begriff wie „Analyse“ passend ist, müsste man einmal genauer bedenken; aber ein Begriff wie „Wertung“ ist ganz sicher ganz unangebracht, denn es gibt nur einen der werten kann, einen, der etwas mögen kann oder auch nicht, und das bist Du, du, der Benutzer deines Gehirns. Warum das so ist, darüber können wir sehr gern bei einer der Veranstaltungen ausführlich plaudern, wenn du magst.

Basalganglien

„Basalganglien“ – deutsch vielleicht in etwa „grundlegende Gänge“ ist eine zusammenfassende Bezeichnung von vielfältigen Strukturen im Gehirn, die einfach dadurch auffallen, dass die Neuronengrüppchen hier eben für uns sichtbare Formationen bilden. Im Hirnbereich sind, wie in jeder Fachwissenschaft, eine Vielzahl von Fachbegriffen üblich. Oft täuschen diese Facbegriffe darüber hinweg, dass man eigentlich gar nicht so genau weiß, um was es sich handelt. Komplizierte Begriffe klingen einfach kompetent. „Man“ gibt etwas einem Namen und meint es damit zu kennen … Also am besten nicht einschüchtern lassen, von vielen vielen Begriffen. Mehr als in jedem anderen Bereich, oder vielleicht genau wie in jedem anderen Bereich ☺️, ist einfach sehr viel blanke Theorie. Wie dem auch sei, einen schönen Blick gibt es wieder hier

Descartes

René Descartes lebte von 1596 bis 1650. Er war nicht nur ein bedeutender Philosoph, sondern auch Mathematiker und Naturwissenschaftler. Das kartesische Koordinatensystem ist nach ihm benannt. Seine Meditationen über die Grundlagen der Philosophie haben viele moderne Neurowissenschaftler zum Lachen verleitet. Doch wer zuletzt lacht, lacht am besten, nicht wahr?

Dopamin

Es gibt Unmengen, die sich zum Dopamin ergoogeln lassen. Vorsichtig wäre ich doch bei der Formulierung „Belohnungsystem“, denn es klingt oft so als würden die Neuronen sich quasi selbst und gegenseitig belohnen.
Spannend fand ich im Zusammenhang mit Dopamin die Ratten, denen eine Leitung zu ihren Dopamin-Neuronen gelegt wurde, so dass sie diese per Knopfdruck selbst zum feuern bringen konnten. Sie taten es bis zum Umfallen…. Spannend auch wieder Ratten bei denen man den Dopamin-Level während der Kopulation gemessen hat, und ganz besonders spannend natürlich der schon erwähnte (Wolfram), der die Affen untersuchte.

Nachlesen ließen sich viele Dinge hier: Kolb, B., Wishaw, I. Q., 2002. An introduction to brain and behavior. Worth Publishers und hier: Schultz, W., 2010. Dopamine signals for reward value and risk: basic and recent data. Behavioral and Brain Functions 6 (1), 24. http://www.behavioralandbrainfunctions.com/content/ 6/1/24

Erste-Person-Perspektive

Die „Erste-Person-Perspektive“ ist ein wie ich finde fürchterliches Schlagwort in der Gehirn/Geist Debatte bzw der sogenannten „Philosophie des Geistes“. Man kann es ergooglen und findet dann Definitionen, bei denen mir ein wenig übel wird, weil ich immer denke: Das ist doch ganz einfach – die erste Person, das bist immer du. Bzw. Ich. Aber ja, dieses „ich“ ist schwierig für reine Beobachter … Ein wenig habe ich versucht, darüber zu schreiben, das fände sich hier

Idealismus

meint im weitesten Sinne die Vorstellung, dass „Dinge an sich“ uns eben nicht zugänglich sind. Dass sich die Welt uns auf eine gewisse Weise darstellt, das dies aber keine absolute Perspektive ist. Dass wir also einfach nicht alles erfassen können. Berühmte und große Namen könnte man hier erwähnen. Lass ich aber jetzt mal.